Was bedeutet Digitalisierung?

Man hört es in den Medien, die FDP wirbt damit auf Plakaten zum Wahlkampf und es wird immer präsenter, „Digitalisierung“. Doch was heißt Digitalisierung und was steht dahinter?

Um die Digitalisierung zu verstehen, müssen wir lediglich ein paar Jahre zurückschauen. Gehen wir davon aus, dass Sie in den 70er oder 80er Jahren geboren sind. Sie kennen also noch die Zeit ohne das Smartphone, eine Zeit in der man sich in der Schule oder auf der Arbeit für die Zeit am Abend verabredet hatte. Eine Zeit in der man auch mal auf jemand länger als 10 Minuten wartete ohne direkt nervös zu werden und keine Möglichkeit hatte mal schnell anzurufen oder eine Whatsapp Nachricht zu schreiben. Der Sprung aus dieser Zeit zur heutigen zeigt bereits, wie die Digitalisierung sich auf unser Privatleben auswirkt. Heute gibt es Smartphones, Gruppenkalender, Whatsapp, Facebook und Co. mit anderen Worten, man ist immer und überall erreichbar. Die Digitalisierung hat Einzug gehalten. Vernetzte Küchengeräte, Rasenmähroboter, selbstfahrende Autos und andere tolle Innovationen sind weitere Wegbegleiter der Digitalisierung.

Digitalisierung bedeutet, dass mit Hilfe von Technik das Leben erleichtert wird. Soweit so gut aber was genau hat das mit der Industrie zu tun und mit den Unternehmen, welche von der Digitalisierung betroffen sind? Ganz einfach, was sich im Privatleben bereits umgesetzt hat, das steht vielen Firmen noch bevor bzw. sind einige sogar schon Vorreiter in Punkto Digitalisierung/Modernisierung. Es geht hier um die Verfahren/Prozesse wie Dinge umgesetzt werden.

Ein Beispiel

Um die Sache aber zu verdeutlichen, nehmen wir als Beispiel mal ein Versandunternehmen (DHL, Hermes, etc.) und nennen es Fast Express. Die Firma Fast Express besteht nun schon seit über 30 Jahren und liefert ihre Pakete bislang eher lokal im Bundesland Berlin aus. In den letzten Jahren hat die Konkurrenz eifrig zugelegt und neue Techniken eingeführt. Die Sendungsverfolgung ist mittlerweile bei allen Lieferanten gegeben und auch neben den Öffnungszeiten der Geschäfte lassen sich Pakete durch Packstationen versenden und abholen. Damit auch Fast Express hier eine Chance hat, muss digitalisiert werden! Doch wie geht man hier vor? Digitalisierung bedeutet mit neuen Augen auf seine Prozesse zu schauen, natürlich kann man ein solches Thema intern angehen (sofern Ressourcen frei sind), jedoch empfiehlt sich hier eine externe Firma und ein frischer Blick. Ein externer Berater kennt die Vorgehensweise aus anderen Unternehmen und unterstützt Fast Express gerne bei dem Weg in die Moderne. Als erstes müssen die aktuellen Prozesse analysiert werden, wo können Handlungsschritte eingespart oder beschleunigt werden. Was muss für ein modernes Lieferunternehmen vorbereitet werden, gibt es bereits ein Internet Portal in dem die Endkunden ihre Pakete verfolgen können, ist die Infrastruktur bereit für diesen Schritt, haben die Zusteller entsprechende Geräte für eine digitale Unterschrift? Diese und viele weitere Fragen gilt es zu beantworten um die nächsten Schritte zu gehen. Am Ende wird auch Fast Express ein eigenes Portal besitzen, Arbeitsabläufe vereinfacht und die Kunden mit einem Plus an Service bedient werden.

Die Digitalisierung ist somit der Schritt für Unternehmen mit aktueller Technik ihre Prozesse zu modernisieren. In den frühen Jahren nach der Jahrtausendwende waren Begriffe wie Web 2.0 und Industrie 4.0 gerne gehört. Nichts anderes ist hier gemeint, die Modernisierung der Industrie, des Handels und allen anderen Branchen.

Stellenwert

Welchen Stellenwert die Digitalisierung in den letzten 10 Jahren hat, sieht man sehr deutlich, wenn man sich einmal die Suchergebnisse von Google zum Thema „Digitalisierung“ liefern lässt. Seit ca. 2014 ist ein deutlicher Trend zu erkennen, der Ende 2015 regelrecht explodiert. Scheinbar jedes Unternehmen möchte an der Digitalisierung teilhaben.

Natürlich ist die Digitalisierung keine neue Erfindung, es ist lediglich ein neuer Marketingbegriff für etwas, was es schon seit Jahrzehnten gibt und sich auch in Zukunft nicht wegdenken lässt. Oder könnten Sie sich vorstellen mit ihrem jetzigen Handy für die nächsten 30 Jahre zu leben, während alle um Sie herum Smartphones besitzen werden, deren Akkus über 30 Tage halten, so gut wie nichts mehr wiegen, und praktisch wie Papier zusammengefaltet werden können? Natürlich können Sie bei Ihrem aktuellen Handy bleiben, irgendwann wird jedoch der Support eingestellt und Sie können aktuelle Anwendungen nicht mehr verwenden. Für Sie mag das eventuell nicht schlimm sein, auf ein Unternehmen angewendet bedeutet das jedoch die Abwanderung von Kunden, Prozesse werden zu teuer und auf kurz oder lang wird der Betrieb eingestellt werden müssen.

Es gilt also, wer sich der Digitalisierung enthält der wird früher oder später den Anschluss verlieren und nicht mehr konkurrenzfähig sein könne.

Entschuldigen Sie, sollte dieser Artikel das Wort „Digitalisierung“ etwas zu oft enthalten, jedoch spiegelt dies den aktuellen Markt und den Schrei nach eben jener wieder.

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