Scrum – Fünf Vorteile gegenüber linearem Projektmanagement

Der Siegeszug von agilem Projektmanagement scheint unaufhaltsam zu sein. Gründe dafür sind unter anderem die operativen Vorteile agiler Vorgehensmodelle gegenüber klassischen linearen Modellen. Zudem unterstützen agile Modelle (z.B. Scrum) Unternehmen dabei, den Veränderungen der modernen Arbeitswelt und Ansprüchen der Mitarbeiter gerecht zu werden. Schließlich wird neben der Eigenverantwortung auch die Flexibilität erhöht. Es ist sinnvoll immer zwischen dem Einsatz von agilem und linearem Projektmanagement abzuwägen. Dennoch gibt es fünf Aspekte, in denen Scrum dem linearen Wasserfallmodell deutlich überlegen ist:

Erster Vorteil: Hohe Flexibilität

Bei klassischem Projektmanagement vergeht von Konzeption bis Release häufig ein halbes Jahr. Wohingegen agile Modelle wie Scrum sich vor allem durch kürzere Projektzyklen auszeichnen. Hierdurch können Fehlentwicklungen schneller bemerkt und korrigiert werden (Stichwort Fail Fast). Zudem ermöglicht die permanente Entwicklung, auf veränderte Marktbedingungen und Marktanforderungen flexibel zu reagieren.

Zweiter Vorteil: Mehr Kommunikation und Transparenz

Agiles Projektmanagement bedeutet immer mehr Kommunikation im Vergleich zu Wasserfall-Modellen. Die Sprint-&-Review-Phasen, aber auch das Arbeiten in kleinen Teams, verbessern den Austausch untereinander. Dadurch ist die Verteilung von Wissen im Team deutlich besser und effektiver. Daraus folgt die Reduzierung von Wissensmonopolen. Des Weiteren sorgen die höhere Transparenz und die optimierte Kommunikation automatisch für weniger Fehlentwicklungen.

Dritter Vorteil: Verbesserte Kundenbindung

Bei agilem Projektmanagement ist vor allem die Time to market deutlich verkürzt. Folglich verkürzen sich nicht nur interne Feedbackschleifen. Auch auf das Feedback der Kunden und Nutzer kann schneller reagiert werden. Für die Nutzer also eine Win-win-Situation: Erstens profitieren sie von einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Zweitens erleben sie ein Produkt, dass schnell auf ihr Feedback reagiert und sich ihren Anforderungen anpasst. Ein weiterer, oft übersehener Vorteil: Nutzer fühlen sich von umfangreichen Releases und Weiterentwicklungen manchmal überfordert.  Es ist für sie, im Sinne der Nutzerfreundlichkeit, meist einfacher, sich an kleine Adaptionen zu gewöhnen und deren Vorteile zu sehen.

Vierter Vorteil: Höhere Kreativität, höhere Qualität

Die größere Freiheit der Projektbeteiligten bedeutet auch eine größere Eigenverantwortung. Gerade dies ist die Grundlage kreativer Prozesse. Dadurch wird nicht nur die Qualität, sondern auch die Innovation gesteigert.

Fünfter Vorteil: Moderne Arbeitswelten

Scrum ist bei Entwicklern beliebt. Im Gegensatz zu hierarchisch-dominierten Modellen (z.B. Wasserfall-Modell) erfüllt Scrum die Anforderungen des modernen Arbeitsmarkts. Häufige Anforderungen von Fachkräften sind: mehr Kreativität, mehr Freiheiten, mehr Entfaltungsmöglichkeiten und mehr selbstbestimmtes Arbeiten. Gerade auf dem hart umkämpften Markt um Fachkräfte, sind moderne Arbeitsmodelle wichtige Argumente. Hierdurch setzt man sich von der Konkurrenz im Duell um die besten Bewerber ab.

Ist Scrum immer die beste Wahl?

So überzeugend die Vorzüge agilen Projektmanagements auch sind: Es ist nicht immer sinnvoll, Scrum und andere agile Methoden auf sämtliche Prozesse anzuwenden. Hinzu kommt, dass sich agile Modelle meist unkompliziert implementieren lassen, sie erfordern jedoch gerade in Unternehmen, die stark hierarchisch geprägt sind, ein größeres Umdenken. Seriöse Dienstleister werden im ersten Schritt immer analysieren, welche Methode den besten Erfolg verspricht und anschließend das individuell beste Vorgehen empfehlen.
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