Arbeiten bei perinco – Behind the Scenes mit Artur
- 25. Feb.
- 3 Min. Lesezeit
Als ich vor sechs Jahren bei perinco angefangen habe, hätte ich ehrlich gesagt nicht gedacht, wie viel sich seitdem verändern – und vor allem entwickeln – würde. Damals war ich der fünfte Mitarbeiter, frisch aus dem Sportmanagement-Studium, technisch irgendwo zwischen „Ich kann PowerPoint öffnen“ und „Wie buchstabiert man eigentlich Cyber Security?“.
Heute sind wir 25 Menschen in fünf Bereichen, die jeden Tag gemeinsam Projekte umsetzen. Und während sich vieles verändert hat, ist eines gleich geblieben: das Gefühl, hier wirklich Teil von etwas zu sein. Aber fangen wir ganz vorne an. Und zwar mit einer Modestory.

„Kauf dir unbedingt Anzüge!“ – sagte mein Chef
Mein Bewerbungsgespräch fand nicht in einem sterilen Meetingraum statt, sondern in einer Pizzeria. Keine steifen Fragen, keine Verhöratmosphäre – sondern ehrlicher Austausch und direkt ein gutes Gefühl.
Ich dachte mir:„Okay, das hier könnte passen.“
Und es passte. Nicht nur fachlich, sondern vor allem menschlich.
Dann: Mein Start bei perinco begann mit einem gut gemeinten Rat meines Chefs, den ich bis heute nicht vergessen habe:
„Du wirst ganz sicher mal ein Projekt bei einer Bank haben. Kauf dir auf jeden Fall ein paar Anzüge.“
Ich war jung, motiviert und hatte ehrlich gesagt keine Ahnung, wie die Beratungswelt wirklich aussieht. Also habe ich pflichtbewusst investiert: hochwertige Anzüge, stilvoll, damals noch etwas enger geschnitten – aber voller Hoffnung.
Schnitt.
Sechs Jahre später war ich noch kein einziges Mal in einer Bank im Einsatz. Die Anzüge passen längst nicht mehr zu meinem Arbeitsalltag – und ehrlich gesagt auch nicht mehr zu mir. Die Rückerstattung meiner modischen Fehlinvestition steht übrigens weiterhin aus. 😉
Immerhin habe ich heute ein gut sortiertes Repertoire für hypothetische Szenarien, die nie eingetreten sind.
Vom Sportmanagement-Studenten direkt ins erste Projekt
Ich war ein kompletter Newbie. Frisch, unerfahren, unsicher im Englischen – und plötzlich mitten im ersten Kundenprojekt. Großes Unternehmen, hoher Anspruch.
Mein erster Gedanke:„Cool. Und was genau mache ich hier eigentlich?“
Mein zweiter Gedanke:„Kann man in Meetings einfach nicken und hoffen, dass niemand Fragen stellt?“
Es war der sprichwörtliche Sprung ins kalte Wasser. Meine Komfortzone war sofort Geschichte. Rückblickend war es aber genau diese Phase, in der ich am meisten gelernt habe:
Projektmanagement unter realen Bedingungen
Tools, von denen ich vorher noch nie gehört hatte
Wie man im Englischen souverän wirkt, selbst wenn man eigentlich Zeit gewinnt
Und vor allem: dass Consulting vor allem People Management ist
Fachliches Know-how ist wichtig – aber ohne Empathie, Kommunikation und Teamspirit funktioniert kein Projekt.
perinco wächst – und ich wachse mit
Als ich angefangen habe, gab es bei perinco zwei Bereiche: Business Consulting und Data Analytics. Heute besteht unser Portfolio aus:
Projektmanagement Consulting
M365
Data Analytics
SAP PP
Digital Communications
Wir sind nicht nur größer geworden, sondern vor allem besser. Mehr Projekte, mehr Expertise und mehr Menschen, die wirklich Lust auf Herausforderungen haben.
Was geblieben ist, ist der starke Fokus auf den Menschen: flache Hierarchien, offene Kommunikation und ein Miteinander, das sich nicht nach Buzzwords anfühlt, sondern nach echtem Team.
Es gab großartige Zeiten, herausfordernde Phasen und klassisches Wachstumsschmerzen. Aber nie den Moment, in dem man das Gefühl hatte, „nur eine Nummer“ zu sein. Dafür bin ich bis heute dankbar – und genau das macht für mich Arbeiten bei perinco aus.
Teamevents, die man nicht planen kann
Und dann gibt es da noch die legendären perinco-Trips. Mallorca. Kos. Kreta.
Was sie gemeinsam haben:
Gespräche, die man sonst selten in dieser Offenheit führt
Ein Teamgefühl, das unterwegs eine ganz eigene Dynamik entwickelt
Kleine und große Momente, die man nicht planen kann
Und natürlich Abende, die offiziell nicht in diesen Blog gehören 😉
Diese Reisen haben uns immer ein Stück näher zusammengebracht. Nicht, weil wir dort gearbeitet hätten, sondern weil wir als Team wirklich Zeit füreinander hatten.
Ich sage immer: „Man lernt sein Team erst richtig kennen, wenn um zwei Uhr morgens auf dem Dancefloor plötzlich jemand Moves droppt, von denen man nie gedacht hätte, dass sie existieren.“
Heute: Verantwortung, Vertrauen und Freude an dem, was ich tue
Heute habe ich mich nicht nur fachlich, sondern auch persönlich weiterentwickelt. Ich übernehme Verantwortung, unterstütze Menschen, steuere Projekte und leiste meinen Beitrag zur Entwicklung von perinco.
Und das Beste daran: Ich mache das alles sehr gerne. Jeden Tag.
Mit einem Team, das ich nicht mehr missen möchte.
Wie es weitergeht? Gerne genauso.
Wenn ich auf die letzten sechs Jahre zurückblicke, würde ich meinen Weg genauso wieder gehen. Mit allen Unsicherheiten am Anfang, allen Herausforderungen und allen Erfolgen.
Ich freue mich darauf, wie perinco weiter wächst – und wer künftig Teil dieses Teams wird.
Vielleicht liest das hier gerade jemand, der oder die überlegt, Projektmanagement Consulting zu den eigenen Vorstellungen passt.
Wenn du Lust hast, in einem Umfeld zu arbeiten, in dem man gemeinsam wächst, Verantwortung übernimmt und auch mal zusammen die Tanzfläche auseinander nimmt, dann kontaktiere mich.
